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Solidaritätserklärung zu den Razzien

Jetzt erst recht! Den Naziaufmarsch in Dresden blockieren!

Solidaritätserklärung zu den Hausdurchsuchungen in Berlin und Dresden am 19.01.2010

Am Dienstag, den 19.01.2010, fanden Razzien in Berlin und Dresden gegen linke und antifaschistische Einrichtungen statt, die Proteste gegen den größten europäischen Naziaufmarsch am 13.02.2010 in Dresden organisieren oder unterstützen.
Betroffenen sind die bundesweiten Bündnisse 'No pasarán' und 'Dresden - Nazifrei'. In Berlin wurden der Antifa-Laden 'Red Stuff' und in Dresden die Landesgeschäftstelle der Partei 'Die Linke' durchsucht.

Als Anlass der Repressionen gelten Plakate und Aufrufe des Bündnisses 'Dresden - Nazifrei', auf denen dazu aufgerufen wird, den Naziaufmarsch mit Mitteln der Massenblockade zu verhindern. Begründet wurden die Durchsuchungen damit, dass der Aufruf zu zivilem Ungehorsam und Blockaden ein öffentlicher Aufruf zu 'Straftaten' sei. Der Urheber des Aufrufs und der Plakate vom Bündnis "Nazifrei - Dresden stellt sich quer" soll ermittelt werden. Beschlagnahmt wurden Computer, Infomaterial und Plakate, die zur Blockade des Neonazi-Aufmarsches am 13. Februar in Dresden aufrufen. Ingo Kruse vom "Red Stuff" schätzt, dass die Beamten 5.000 Plakate und 20.000 bis 30.000 Flyer mitgenommen haben.

Anlässlich des 65. Jahrestages der Bombardierung am 13. Februar planen Neonazis aus ganz Europa einen Marsch durch die Stadt Dresden. Wie jedes Jahr wollen die Neonazis durch Dresden demonstrieren. Auf der Demonstration im letzten Jahr gab es fast 7000 TeilnehmerInnen auf Seite der Neonazis. Während der Abreise der Neonazis kam es zu mehreren gewalttätigen Angriffen auf GegendemonstrantInnen. Im vergangenen Jahr hatte ein Großaufgebot der Polizei den Neonaziaufmarsch gewaltsam durchgesetzt. In diesem Jahr wollen tausende Menschen in Dresden die Demonstration durch Massenblockaden verhindern.

Das jetzige Vorgehen der Polizei kriminalisiert die Proteste, die sich gegen den größten Naziaufmarsch in Deutschland richten. Die Hausdurchsuchungen sind klar politisch motiviert, sie sollen die antifaschistische Bündnisse schwächen und den Naziaufmarsch vor Protesten schützen.

Im letzten Jahr haben über 10.000 Menschen gegen den Naziaufmarsch in Dresden demonstriert. In diesem Jahr wollen wir einen Schritt weitergehen. Wie in Jena, Köln und Berlin bereits erfolgreich durchgesetzt, werden wir uns auch in Dresden durch Aktionen des zivilen Ungehorsam mit Massenblockaden den Nazis entgegen stellen und sie blockieren. Dieses Ziel eint uns über alle sozialen, politischen oder kulturellen Unterschiede hinweg.
Wir fordern jede und jeden auf sich mit dem Bündnis zu solidarisieren und jetzt erst recht Plakate und Mobilisierungsmaterialien zu bestellen und zu verteilen.

Der ANTIFA-KOK ruft in Düsseldorf/Neuss zusammen mit attac, der IG-Metall-Jugend, der VVN und anderen antifaschistischen Gruppen zur Teilnahme an den Protesten in Dresden auf! Von Düsseldorf aus fahren Busse. Wer Buskarten kaufen möchte, kann sich an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. wenden.

Solidarische Grüße nach Berlin und Dresden,
ANTIFA-KOK

 

 

 

 

Düsseldorf/Neuss mobilisiert nach Dresden

Aufruf des Düsseldorfer Aktionsbündnis gegen den Naziaufmarsch in Dresden - No Pasaran:

Am 13. Februar 2010 werden wir zusammen mit tausenden von Menschen den größten Naziaufmarsch Europas in Dresden verhindern.

Im Jahr 2009 marschierten fast 7000 Nazis durch Dresden. Ihr Ziel war es und ist es weiterhin, die Verbrechen des Nazi-Regimes zu leugnen und Nazi-Deutschland zum eigentlichen Opfer des 2. Weltkrieges umzudeuten. Wir aber wissen: der verbrecherische Krieg ging von Nazi-Deutschland aus und kehrte 1945 nach Dresden zurück.

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Dresden 2010 - Europas größten Naziaufmarsch blockieren!

23.01.: ZENSUR gegen www.dresden-nazifrei.de

Die Staatsanwaltschaft Dresden bemüht sich weiter, den Nazis den Weg frei zu machen. Die Staatsanwältin Frau Schmerler-Kreuzer verfügte: "dass die Provider der Internetseite www.dresden-nazifrei.de, auf der die strafrechtlich relevanten Aufrufe und Plakate eingestellt sind (...) aufzufordern sind, die entsprechenden Inhalte aus der Internetplattform zu sperren bzw. zu entfernen"

Doch Antifaschismus läßt sich nicht verbieten! Unter www.dresden-nazifrei.com findet ihr alle Informationen, die Zensur ist damit durchbrochen.

Razzia bei Nazigegner

Razzia bei Linkspartei in Dresden und Red Stuff in Berlin. Rechner und Mobilisierungsmaterial beschlagnahmt, JETZT ERST RECHT: DEN NAZIAUFMARSCH BLOCKIEREN!

Die Solidaritätserklärung des Antifa-KOK lesen

Busse nach Dresden

Update: Alle Busse aus Düsseldorf sind ausverkauft.

 

Am 13.2.2010 - Kein Naziaufmarsch in Dresden!

Seit der Jahrtausendwende marschieren Alt- und Neonazis zum Jahrestag der Bombardierung Dresdens im Zweiten Weltkrieg durch die Stadt. In den letzten Jahren hat sich der Aufmarsch zur größten regelmäßigen Neonaziveranstaltung Europas entwickelt. Bei dem Aufmarsch der NPD und der Jungen Landsmannschaft Ostdeutschland (JLO) finden sich alljährlich die verschiedenen Spektren der extremen Rechten zusammen, internationale Delegationen geben ihm eine über Deutschland hinaus gehende Bedeutung.

Wir rufen alle Antifaschistinnen und Antifaschisten dazu auf, am 13. Februar dem Naziaufmarsch in Dresden entschlossen entgegenzutreten und ihn gemeinsam zu blockieren!

Weiterlesen: Aufruf des bundesweiten Antifa-Bündnisses "No Pasaran"

Dieses Jahr entfaltet sich nach dem Mobilisierungserfolg vom letzten Jahr eine breite Gegenbewegung:

Breites Blockadebündnis

An diesem Bündnis beteiligen sich das Aktionsnetzwerk Jena, das Antifabündnis "No Pasarán!", Die Linke.SDS, ['solid], Grüne Jugend, Jusos, ver.di Jugend und viele weitere.

Aufruf des Blockade-Bündnisses "Nazifrei! Dresden stellt sich quer"

Unterstützer des Aufrufs "Nazifrei! Dresden stellt sich quer" sind Musiker, wie Bela B (Die Ärzte), Konstantin Wecker, Bundestagsabgeordnete der Parteien Die Linke und von Bündnis 90/Die Grünen, Landtagsabgeordnete der SPD, der Oberbürgermeister von Jena, Gewerkschaftssekretäre und Pfarrer.

Hier den Aufruf unterstützen!

Düsseldorfer Aktionsbündis

Auch in Düsseldorf hat sich ein Aktionsbündnis von Attac über die IG-Metall-Jugend bis zur VVN gebildet und mobilisiert mit einem eigenen Aufruf.

Der ganze Westen kommt

Aus ganz NRW fahren Antifa-Busse nach Dresden, verschiedene Antifa-Gruppen mobilisieren mit einem eigenen Aufruf und vielen Veranstaltungen.

 

 

Vorläufige Einschätzung der Alexandros-Gedenkdemo

Alexandros Gedenkdemo am 6.12.09 in DüsseldorfDie gründliche Auswertung der Alexandros-Gedenkdemonstration vom 6. Dezember in Düsseldorf wird durch die Vorbereitungsgruppe in den nächsten Tagen vorgenommen; dies ist nur eine vorläufige Einschätzung:

Bei strömendem Regen demonstrierten nach Polizeiangaben mehr als 400 Menschen in Gedenken an den vor einem Jahr von Polizisten in Athen ermordeten Alexandros. Nach Düsseldorfer Tradition war diese Demonstration unangemeldet und wurde von geringen, den Verkehr regelnden, Polizeikräften begleitet. Die sehr lautstarke Demo zog durch überwiegend migrantische Viertel und wurde aus einer Reihe von Wohnhäusern, Geschäften und Kulturvereinen solidarisch gegrüßt, eine kleinere (aber bemerkenswerte) Anzahl von PassantInnen schloß sich der Demo an. Dazu hat sicherlich beigetragen, daß das Anliegen der Demo bereits im Vorfeld, aber auch während der Demo entlang der Route durch mehrsprachige Flugblätter vermittelt wurde.

Griechenland, das war Mord - Widerstand an jedem Ort.
Hoch die internationale Solidarität!

ein paar Fotos gibts schonmal unter http://www.flickr.com/photos/viva-la-liberta/sets/72157622824770217/

 

Aktionskonzept der Alexandros-Gedenkdemo

Wir DOKUMENTIEREN das Aktionskonzept der Alexandros-Gedenkdemo:

Liebe DemoteilnehmerInnen,

am 6. Dezember wollen wir des von Polizisten in Athen ermordeten Genossen Alexandros gedenken. Wenn es nach uns geht, wird es eine lautstarke Demo, die ihre Inhalte verständlich an die - überwiegend migrantischen - BewohnerInnen der Viertel, durch die wir ziehen, vermittelt.

Wir erwarten von der Polizei, dass sie sich zurückhält, das Gedenken respektiert und sich auf die Regelung des Verkehrs konzentriert. Da Polizeiprovokationen jedoch nicht auszuschließen sind, gibt es das abgestufte Aktionskonzept, das am Besten dann funktioniert, wenn ihr euch bereits vorher darauf vorbereitet.

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Videos

Doku über die Proteste gegen den "Anti-Islamisierungskongress" von Pro-Köln.
Hier ansehen

Das Video über die Proteste gegen eine Nazikundgebung in Düsseldorf:
Teil1, Teil2, Teil3

Was tun?




Hinterhof -
Das linke Zentrum



auf der Corneliusstr. 108.
Alle Termine des linken Zentrums unter

www.linkes-zentrum.de