Stellungnahme des Bündnisses "Freiräume für Bewegung"
Die am 17. April vom Antifa-KOK und dem Freiräume-für-Bewegung Bündnis aufgestellten und der Stadt geschenkten Bänke wurden von der Stadtführung demontiert. Auf die Schenkung der Bänke und die damit symbolische Aktion reagiert auch die Stadt mit einer symbolischen Handlung: Sie entfernt die geschaffenen kleinen Inseln und führt damit Vertreibung, Ausgrenzung und Verdrängung von Minderheiten und Randgruppen durch.
Wir leben in einer Stadt, in der konsumfreie Orte zum Ausruhen, Mitmachen und Leben in der Öffentlichkeit nicht gewünscht sind. Die Reaktion der Stadtverwaltung auf diese politische Aktion bestätigt einmal mehr, dass solche Aktionen notwendig sind und weitere folgen müssen. Unserer Forderung nach dem Recht auf unsere Stadt wurde damit zusätzlich Nachdruck verliehen.





